Wie soll ich meine 50.000 € am Besten anlegen?

Ein Bericht der FAZ greift eine alltägliche Frage der Menschen auf, die sich eine Summe erspart haben und sich fragen, wie sie dieses Geld am Besten langfristig anlegen sollen:

„Ein kleines Vermögen anlegen ist schwer

Will man nicht als Anlage-Schnäppchenjäger alle zwei Monate seine Anlage wechseln, sollte man 50.000 Euro kostengünstig auf Anleihen, Immobilien und Aktien streuen. Das klappt nur mit Hilfe von Investmentfonds.

© DPA            Geld stinkt nicht: Selbst bei kleinen Vermögen ist ein bestimmter Barbestand sinnvoll

Das mittlere Geldvermögen in Deutschland beträgt 40.000 bis 50.000 Euro. In diesem Betrag ist nur Flüssiges enthalten, also Anlagen wie Bargeld, Sparbücher, Anleihen und Aktien, die ohne Aufwand und zu jeder Zeit verkauft werden können. Nicht zum Geldvermögen gehören Immobilien und Versorgungsansprüche. Die Anlage von 50.000 Euro, um eine runde Zahl zu nehmen, treibt viele Privatleute im Moment zur Verzweiflung. Die Zinsen für Anleihen sind niedrig, die Preise für Aktien sind hoch, so dass die Frage auf den Nägeln brennt, wie die richtige Lösung aussieht. Die Antwort ist einfach, doch die Umsetzung ist heikel. Die mit Abstand beste Strategie ist und bleibt die breite Mischung. Bargeld, Anleihen, Immobilien und Aktien sind in Verbindung mit Ausdauer und Passivität die beste Absicherung gegen Inflation, Magerzinsen und Vermögensverlust.

Von dieser hausbackenen Rezeptur wollen die meisten Anleger freilich nicht viel wissen, weil ihnen die Hausmittel letzten Endes doch zu langweilig sind. Die einen Anleger hüpfen mit ihrem Festgeld von Direktbank zu Direktbank, um befristete Sonderangebote auszunutzen, und die anderen Anleger stürzen sich in Aktien und Immobilien, weil sie der Meinung sind, den richtigen Riecher für tolle Geschäfte zu haben. Das ist aber – mit Verlaub gesagt – grober Unfug. Die einen Anleger bringen sich mit ihrer Angst und ihrem Geiz um höhere Erträge, und die anderen bringen sich mit ihrer Selbstüberschätzung um Kopf und Kragen. Die gesunde Mischung, das breite Mittelmaß, ist bei der Geldanlage allen Unkenrufen zum Trotz die beste Strategie, und das wird in folgendem Beispiel deutlich.

Banken und Versicherungen sollten gemieden werden

Ein Anleger ist 45 Jahre alt. Er ist verheiratet, und das Ehepaar hat zwei Kinder, die zur Schule gehen. Die Eltern ver-dienen pro Jahr etwa 60.000 Euro und leben am Rande einer Großstadt, wo die Preise so hoch sind, dass der Traum vom Eigenheim, wenn kein Geld im Lotto gewonnen wird, ein unerfüllbarer Wunsch bleiben wird. Statt dessen hat das Ehepaar durch Fleiß und Sparsamkeit in den letzten Jahre einen Betrag von 50.000 Euro angesammelt. Teils liegt das Geld auf dem Girokonto, teils steckt es im Geldmartktfonds, teils ist es in Sparbriefen angelegt. Nun will der Mann aber Nägel mit Köpfen machen und dem Vermögen eine sinnvolle Struktur geben. Die 50.000 Euro sind sowohl Notgroschen als auch Altersvorsorge, das Geld soll 15 bis 20 Jahre angelegt werden, Sicherheit ist ein großer Punkt, aber fast noch größer ist der Wunsch, dass die Erträge mindestens so hoch wie Abgeltungsteuer und die Inflation sind.“

Lesen Sie mehr im FAZ-Beitrag.

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