Handelsblatt: „Mieter zahlen bald keine Provision mehr“

Das Handelsblatt schreibt zum Stand der Diskussion:
„Die Maklergebühren für Vermietungen werden neu geregelt. Das zeichnet sich in den Koalitionsverhandlungen ab. Ziel der Änderung ist, die Kosten für die Wohnungssuche zu senken. Bisher darf die Maklergebühr maximal zwei Monatskaltmieten plus Umsatzsteuer betragen. Ob der Vermieter oder der Mieter die Gebühr entrichten muss, ist nicht geregelt.“

 

Die Webseite inuva.co berichtet:
„Geht es nach der Großen Koalition, tritt 2014 ein Gesetz in Kraft, nach dem künftig derjenige den Immobilienmakler bezahlen muss, der ihn beauftragt. Noch ist das Gesetz lediglich im Koalitionsvertrag verankert und noch nicht verabschiedet. Sollte das Bestellerprinzip allerdings eingeführt werden, könnte sich vor allem für Vermieter einiges ändern.

Vor allem in Stadtgebieten mit angespannter Wohnraumsituation tragen derzeit hauptsächlich die Wohnungssuchenden die Maklercourtage, egal ob sie den Makler selbst beauftragt haben oder nicht. Künftig soll sich das ändern. Vermieter müssen sich dann entscheiden, ob sie lieber einen Makler zahlen, der die Vermittlung ihrer Wohnung übernimmt, oder ob sie die Vermarktung ihrer Immobilie selbst in die Hand nehmen.

Nach der geplanten Neuregelung des Maklerrechts sollen Mieter künftig von der Maklerprovision entlastet werden. Diese soll stattdessen nur vom Vermieter getragen werden. Hamburg kündigte eine entsprechende Initiative im Bundesrat an. Es soll damit auch im Maklerrecht das so genannte Besteller-Prinzip durchgesetzt werden: Wer den Makler beauftragt, muss zahlen.

Hierzu ist ein bundesweites Gesetz ist in Vorbereitung. Aus Berlin oder Nordrhein-Westfalen wurde bereits Zustimmung signalisiert. Allerdings sind noch bei weitem nicht alle Bundesländer für das Gesetz. Bayern und Sachsen äußerten sich dazu bereits kritisch. Die meisten Bundesländer haben aber noch nicht Position zu dem Vorschlag aus Hamburg bezogen.

Im Zuge dieser nach Ansicht mancher teilweise auch an der Wirklichkeit am Immobilienmarkt vorbei geführten Diskussion setzt sich die CDU auch für eine umfassende Modernisierung des Maklerrechts ein. Es sollen Berufserfahrung, Fachkundennachweis und auch eine Haftpflichtversicherung Voraussetzungen für die selbstständige Tätigkeit als Makler sein.“

Haben Sie Immobilien zu veräußern oder zu vermieten, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.

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