Das Erbe in Immobilien stecken ist heikel

Die FAZ schreibt heute:
„Wer sein Erbe in Immobilien anlegen will, sollte einige Grundregeln beachten: Wenn schon Liegenschaften, dann Objekte mit Perspektiven. Und wenn schon Darlehen, dann Kredite mit Tilgung über Aktienfonds.“

© DPA – Selbst neue Häuser sind in zwanzig Jahren erheblich weniger wert

Die nüchterne Feststellung des Deutschen Instituts der Wirtschaft, dass die Vermietung von Häusern und Wohnungen ihre Besitzer in den letzten Jahren nicht glücklich gemacht hat, ist für Fachleute kein Wunder. Wer sich die Investitionen im Detail ansieht, stößt immer wieder auf fünf Punkte, über die sich die meisten Anleger kaum Gedanken gemacht haben. Erstens: Privatleute setzen mit dem Kauf einer Immobilie mehr oder weniger „alles“ auf eine Karte. Zweitens: Die Erträge vieler Objekte sind im Verhältnis zum Einstiegspreis niedrig, und die Meinung, dass die Objektwerte in Zukunft noch steigen werden, scheint ein in Stein gemeißeltes Gesetz zu sein. Drittens: Die Finanzierung ist in vielen Fällen sehr fragwürdig. Viertens: Die meisten Anleger verdrängen die Tatsache, dass es durchaus Alternativen gibt, die ertragreicher und risikoärmer sind. Der Befund ist kalter Kaffee, so dass sich eigentlich herumgesprochen haben sollte, dass mit der Vermietung von Immobilien kein Blumentopf zu gewinnen ist. Allerdings wusste schon Goethe zu berichten: „Es irrt der Mensch, solange er strebt.“ Dieser Satz scheint bei Immobilien besondere Gültigkeit zu besitzen, wie folgender Blick hinter die Kulissen zeigt.“
Mehr in der heutigen FAZ

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Torschlusspanik wegen neuem Gesetz – Vermieter nutzen letztes Schlupfloch: Mieten steigen jetzt nochmal drastisch

[Mietpreisbremse]FOCUS-Artikel zur Mietpreisbremse:

„Die Mietpreisbremse ist beschlossen, schon droht neuer Ärger: Eigentümer drohen mit der Erhöhung der Mieten, bevor die neuen Einschränkungen in Kraft treten. Die Ankündigung kommt pünktlich zum Start des neuen Semesters in vielen Unistädten.“

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Die FAZ schreibt zum gleichen Thema:

„Mieten könnten vor Mietpreisbremse stark anziehen.

Im kommenden Jahr soll die Mietpreisbremse in Kraft treten. Nun warnen Vertreter der Immobilienbranche: Vermieter könnten vorher noch kräftig die Mieten erhöhen.“

Fehler in der Betriebskostenabrechnung: Wann Mieter von der Nachzahlung befreit sind

taschenrechnerDer Deutsche Mieterbund geht davon aus, dass jede zweite Nebenkostenabrechnung fehlerhaft ist. Wir haben die häufigsten Fehler zusammengestellt:

  • Reparaturkosten und Ersatzanschaffungen werden in Wartungsrechnungen „versteckt“.
  • Bankgebühren, Zinsen, Porto, Telefon und andere Verpflichtungen des Vermieters haben in der Rechnung nichts zu suchen.
  • Die Kosten für leerstehende Wohnungen werden auf die übrigen Mieter verteilt.
  • Die Quadratmeterzahlen stimmen nicht.
  • Einzelne Posten werden doppelt abgerechnet.
  • Unter der Rubrik „Sonstiges“ sammeln Vermieter alle denkbaren Kosten. Dies ist unzulässig, denn es muss exakt festgelegt werden, was alles darunter fällt.
  • Die Reinigungsfirma putzt dreimal die Woche. Eine Reinigung pro Woche reicht.
  • Unnötige Mülltonnen müssen abgeschafft werden.
  • Bei Bruttomietverträgen gibt es keine Nachzahlungen.
  • Alte Rechnungen liegen bei.

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Immobilien in Aachen lohnen sich

Capital | Wirtschaft ist GesellschaftCapital schreibt: „Die Aachener Universität lockt Studenten zu Tausenden in die Stadt. Davon profitiert der Immobilienmarkt. Der Geschosswohnungsbau boomt, Verkäufer setzen Höchstpreise durch. Selbst Randlagen sind begehrt.

Spätestens seit vergangenem November weiß jeder Immobilieneigner in Aachen: Er besitzt etwas äußerst Kostbares. Seitdem hängen überall in der Stadt Plakate, auf denen die Aachener zur Schaffung von Wohnraum für Studenten aufge­rufen werden. Egal ob ausbaubare Scheune, sanierungsbedürftiges Apartment oder Dachkammer, alle Kapazitäten werden laut der Kampagne der Stadt mit dem ­Titel „Extraraum schaffen“ gebraucht.

Grund für die Verzweiflungstat ist die Studentenschwemme, die spätestens im Herbst 2013 über die Stadt hereinbrechen wird. Die Wehrreform sowie die Verkürzung der Gymnasialzeit und der dadurch bedingte doppelte Abiturjahrgang werden die ohnehin steigenden Studentenzahlen nochmals rapide hochschnellen lassen. Bereits jetzt sind an der renommierten Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule, besser bekannt unter dem Kürzel RWTH, und an der Fachhochschule rund 46.000 junge Menschen eingeschrieben.

Die RWTH will künftig noch enger mit der Wirtschaft zusammenarbeiten und hat dafür 19 sogenannte Fachcluster ins Leben gerufen. Der Plan: Im Westen der Stadt soll ein Campusgelände entstehen, auf dem Ökonomen und Ingenieure verzahnt forschen. Rund 100 Unternehmen, zumeist Mittelständler, haben bereits Interesse bekundet, sich in Aachen anzusiedeln. Auch für ihre Mitarbeiter wird Wohnraum benötigt.

Der Run auf campusnahe Einzimmerwohnungen ist daher groß. Gut ausgestattet erzielen sie Spitzenmieten von 9 bis 11 Euro warm pro Quadratmeter, ­möbliert sogar 16 Euro. Dümpelte der Geschossbau vor zwei Jahren noch vor sich hin, wird nun quer durchs ganze Stadtgebiet gebaut. Allein für Jungakademiker sollen in zwei Jahren 1500 Wohneinheiten bezugsfertig sein.

Der Boom füllt selbst Baulücken, die lange auf Investoren warteten, wie beispielsweise in der Vaalser Straße Ecke Junkerstraße. „In fünf bis acht Jahren pendeln sich die Studentenzahlen wieder auf Normalmaß ein und damit auch die Nachfrage“, meint Jochen Haller von Schnittler Immobilien. Ähnlich sieht das Norbert Hermanns, Geschäftsführer der Landmarken AG. „Wir bauen Wohnungen, die mitwachsen.“ In dem Apartmentkomplex im Pontviertel lässt sich aus mehreren kleinen Wohnungen eine große machen – je nach Bedarf.

Größere Neubauwohnungen sind schon jetzt gefragt. „Vor vier Jahren waren 10-Euro-Kaltmieten und Kaufpreise von 3200 Euro pro Quadratmeter die Ausnahme – in Toplagen sind sie nun Standard“, sagt Sparkassenmaklerin Elke Ostenda. Die altersgerechten Apartments in der Wohnanlage Schloss Rahe in Laurensberg kosten 2800 bis 3500 Euro je Quadratmeter. Genauso teuer sind die Objekte in der Weyhestraße und in guten Lagen des Südviertels.

Die Wohnpräferenzen ändern sich, das ist der Hauptgrund für das hohe Preisniveau. Nicht nur gut verdienende Jungakademiker zieht es in die Innenstadt. Auch die ältere Generation, die ihre Kinder in den Vororten großgezogen hat, will zurück ins Zentrum. Beide sind bereit, für die ersehnte Immobilie tief in die Tasche zu greifen. Auch die Inflationsangst treibt die Preise. Die lokalen Makler beziffern den Krisenaufschlag auf 20 Prozent. Zent­ral gelegene Mehrfamilienhäuser haben für das 18-Fache der Jahresmiete den Eigentümer gewechselt. Üblich war bisher das Zwölf- bis 14-Fache.

Aachens Immobilienmarkt profitiert davon, dass potenzielle Käufer nicht mehr auf Topadressen im Süden und ­Osten der Stadt beharren. Selbst in gut angebundenen Randlagen wie Würselen, Haaren oder Grauenhofer Weg sind die letzten Baulücken geschlossen worden. Die Kommune kommt mit dem Ausweisen avisierter Baugebiete etwa in Richterich und Kornelimünster nicht hinterher. Und für die 54 Baugrundstücke auf dem alten Stadiongelände Tivoli gibt es über 150 Bewerber.

Gewinner des Universitätsbooms sind die an den Campus angrenzenden Viertel Hörn, Laurensberg, aber auch das Vaalser- und das Johannesquartier. „Auf der Hörn werden für 30er-Jahre-Siedlungshäuser Preise von bis zu einer halben Million gezahlt, das ist Südviertel-­Niveau“, sagt Hess & Partner-Geschäftsführer Ilker Simons.“

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AACHEN: Steuern sparen mit Modernisierung und Instandsetzung

Sie sind Wohnungs- oder Hauseigentümer? Sie möchten modernisieren, sanieren oder instand setzen? Ihr Wohneigentum liegt in einem Aachener Sanierungsgebiet oder in der Innenstadt? Möglicherweise können Sie in diesem Fall Steuern sparen…

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Ihr Wohneigentum liegt in einem Aachener Sanierungsgebiet, zum Beispiel in Aachen-Nord, Aachen-Ost, Rothe Erde oder in der Innenstadt? Möglicherweise können Sie in diesem Fall Steuern sparen – auch, wenn Sie das Gebäude für eigene Wohnzwecke nutzen. Hier erhalten Sie Hinweise und Anregungen, die Sie mit Ihrem Steuerberater besprechen sollten.

In Wohnraum zu investieren ist sinnvoll. Denn wer modernisiert, spart nachweislich Geld, weil er durch verbesserte Dämmung und effizientere Technik Energiekosten senkt. Wer modernisiert, kann aber zusätzlich durch verbesserte Absetzbarkeit Geld sparen, weil der Gesetzgeber Modernisierung, Sanierung und Instandsetzung steuerlich fördert. Und ganz nebenbei handelt der, der modernisiert, auch noch umweltfreundlich und nachhaltig.

Die Paragrafen §§ 7h (Erhöhte Absetzungen bei Gebäuden in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen), 10f (Steuerbegünstigung für zu eigenen Wohnzwecken genutzte Baudenkmale und Gebäude in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen) und 11a (Sonderbehandlung von Erhaltungsaufwand bei Gebäuden in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen) des Einkommensteuergesetzes ermöglichen, dass bauliche Maßnahmen in ausgewiesenen Sanierungsgebieten unter bestimmten Bedingungen steuerlich begünstigt werden können.

 

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