Wenn man Schulden erbt …

In dem heutigen Handelsblatt-Beitrag sind viele Anregungen für denjenigen, der sich mit ‚Vererben und erben‘ beschäftigt.

Als Beispiel sei das Thema „Wie man ererbte Schulden wieder los wird“ herausgegriffen:
„Wenn unklar ist, ob das Vermögen des Verstorbenen ausreicht, um dessen Schulden zu tilgen, lässt sich beim Nachlassgericht beantragen, dass der Rechtspfleger eine sogenannte Nachlassverwaltung anordnet. Dadurch begrenzt der Erbe seine Haftung auf die Höhe des Nachlasses und muss sich nicht mehr mit den Verbindlichkeiten des Verstorbenen herumschlagen.

Übersteigen die Schulden den Wert des Nachlasses, muss der Erbe die Eröffnung eines Nachlassinsolvenzverfahrens beantragen. „Handelt er nicht, haftet er gegenüber den Gläubigern des Verstorbenen mit seinem gesamten Vermögen“, sagt Anwalt Rißmann. In der Praxis allerdings sei das eher selten der Fall. „In meiner Laufbahn habe ich es noch nicht erlebt, dass ein Erbe wegen Insolvenzverschleppung Schadenersatz leisten musste.“

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